Erlebtes, Tips&Tricks rund um das Hobby Wohnmobil Reisen!

Erfahrungsbericht

Nach knapp einem Jahr Nutzung mit der neuen Villa Kunterbunt, kann ich hier einen ersten Erfahrungsbericht geben. Die Entscheidung dieses Wohnmobil zu kaufen, haben wir nicht bereut. Es gibt viele positive Dinge bei der Nutzung, sicher auch einige negative. Diese sind verschmerzbar, die Vorteile überwiegen.

  • Positives
    • seperate Dusche
    • geräumiges Bad mit Toilette
    • großer Innenraum mit guten Platzverhältnissen
    • großer Alkoven, ausreichend für 2 Schlafplätze (Länge ca. 1,60m)
    • L-Küche mit zahlreichen Staumöglichkeiten
    • Doppelboden, mit guten Möglichkeiten zum Verstauen von allerlei Utensilien
    • ausreichende Motorisierung (143 PS)
  • Negatives
    • relativ hohes Eigengewicht, damit geringe Zuladung (3100kg)
    • hoher Kraftstoffverbauch ( >13l )
    • niedriger Alkoven, kein Sitzen möglich

Uns ist bewußt, dass ein Wohnmobil eine Sammlung von Kompromissen ist, jeder muß da für sich die Entscheidung treffen. Wir sind trotz der negativen Dinge sehr zufrieden. Zur Verbesserung der Verhältnisse im Wohnmobil haben wir einige Änderungen vorgenommen. Die erste war notwendigerweise der Einbau eines neuen Receivers, da das analoge System abgeschaltet wurde. Gleichlaufend haben wir die Fernsehhalterung umgebaut, das der Fernseher hängend und in der Höhe verstellbar angeordnet werden kann. Kosten dafür beliefen sich lediglich auf den Receiver, der im Angebot 59.–€ gekostet hat.

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Die klappbare Treppenstufe im inneren des Eingangs haben wir schon immer als Schuhfach genutzt, mittlerweile haben wir dort ein Schuregal eingebaut, um wesentlich mehr Ordnung darin zu bekommen. Das Schuhregal gabs im Aldi zum Preis von 6,99 €, mit wenigen Umbauarbeiten paßte dieses in das Fach.

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Eine weitere Veränderung haben wir mit dem Teppichboden realisiert. Von Hause aus, war ein durchgehender Teppich im gesamten Raum ausgelegt. Im Bereich der Küche erschien uns dieser zu empfindlich. Deshalb haben wir einen Raumausstatter besucht und nach Auslegware geschaut. Das Restefach bot da einiges. Nachdem wir den Verkäufer den Plan zum Schneiden vorgelegt hatten, schaute Verwunderung aus dessen Augen. Kurz erläutert, dann war das auch für ihn klar. Mit Abketteln und 2 facher Auslegung haben wir für die Auslegware 50,00 € bezahlt. Im Bereich der Küche haben wir eine große Antirutschmatte zugeschnitten und ausgelegt, die Kosten für diese belaufen sich auf ca. 8,00 €.

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Nach dem Besuch der Düsseldorfer Messe, auf der wir Kamera und Bildschirm uns zugelegt haben, wurde eine nach hinten gerichtete Kamera installiert. Allgemein üblich ist, das diese als Rückfahrkamera eingerichtet ist, wir haben jedoch diese als elektronischen Rückspiegel gebaut. So haben wir nun auch hinten Sicht, was auf Autobahnfahrten doch ein höheres Maß an Sicherheit bedeutet. Dazu wurde die Kamera in den Stoßfänger eingebaut, der Bildschirm über dem Rückspiegel angebracht. Mit dem Einschalten der Zündung wird dieses System aktiviert und liefert nun aktuelle Bilder vom Heck des Fahrzeuges. Kosten dafür belaufen sich auf 120€, das hält sich in Grenzen.

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